Drei asiatische Länder, internationale Foren, ein Staatsbankett sowie zahlreiche informative, politische und wirtschaftliche Gespräche: Thomas Awiszus, Geschäftsführer der Hanseatic Connect GmbH & Co. KG., hat Mitte Juni Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier auf dessen Asienreise als Teil der Wirtschaftsdelegation begleitet, bei einer Podiumsdiskussion als Panelteilnehmer mitgewirkt und viele wertvolle Erfahrungen und Erkenntnisse gesammelt.
Die gemeinsame Reise, an der auch First Lady Elke Büdenbender teilnahm, startete am 14. Juni in Indonesien, führte auf die Philippinen und endete am 18. Juni in Usbekistan.
In Indonesien gab Präsident Prabowo Subianto ein Staatsbankett, tags darauf wurden die Gäste in Manila auf den Philippinen von Präsident Ferdinand Marcos Jr. im Malacañang-Palast zum Mittagessen eingeladen. Diese Veranstaltungen boten wertvolle Gelegenheiten für Dialog und Austausch und machten zudem deutlich, welche wachsende strategische Bedeutung Südostasien für die wirtschaftliche Zukunft Deutschlands hat. Unter anderem wurde über den demografischen Wandel, Herausforderungen auf dem Arbeitsmarkt und den zunehmenden Wettbewerb um qualifizierte Fachkräfte gesprochen.
Auch Usbekistan bietet als bevölkerungsreichstes Land Zentralasiens mit einer jungen und dynamischen Bevölkerung sowie einer zunehmenden internationalen Öffnung interessante Perspektiven für eine vertiefte wirtschaftliche und institutionelle Zusammenarbeit mit Deutschland. „Handel, Investitionen und industrielle Kooperationen bleiben wichtige Bestandteile dieser Beziehungen. Gleichzeitig gewinnen Fragen der Fachkräfteentwicklung und internationalen Arbeitskräftemobilität zunehmend an Bedeutung“, sagt Awiszus.
Entsprechend standen diese Themen dann auch im Mittelpunkt der Diskussion auf dem Tashkent International Investment Forum, an dem Awiszus als Panelteilnehmer mitwirkte. Das Forum wurden vom Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft e.V. AHK Zentralasien / GFCC Central Asia gemeinsam mit Minister Laziz Kudratov und dem parlamentarischen Staassekretär Stefan Rouenhoff organisiert.
„Die Reise in die Republik Indonesien, die Republik der Philippinen und die Republik Usbekistan hat insgesamt verdeutlicht, mit welcher Intensität Deutschland bestehende Partnerschaften vertieft und neue Kooperationsräume erschließt. Dieser Ansatz ist richtig und verdient Anerkennung“, resümiert Awiszus.
Nun beginne aber die eigentliche Herausforderung: Um dem demografischen Wandel und dem zunehmenden Fachkräftemangel wirksam begegnen zu können, müssten bestehende Partnerschaften konsequent weiterentwickelt werden, so der Hanseatic Connect-Geschäftsführer. „Verlässliche politische Rahmenbedingungen, effizientere Verfahren, die nachhaltige Umsetzung bestehender Programme sowie eine enge Zusammenarbeit von Staat, Wirtschaft und Bildungseinrichtungen werden dabei entscheidend sein“, sagt Awiszus.
Ein weiterer wichtiger Faktor sei die Akzeptanz qualifizierter Zuwanderung in Deutschland. „Letztlich wird der Erfolg internationaler Fachkräftepartnerschaften auch davon abhängen, ob es uns gelingt, einen breiten gesellschaftlichen Konsens darüber zu bewahren, dass internationale Fachkräfte ein wichtiger Teil der Antwort auf die demografischen und wirtschaftlichen Herausforderungen Deutschlands sind und dass qualifizierte Zuwanderung eine wesentliche Voraussetzung für den Erhalt unserer Wettbewerbsfähigkeit und unseres Wohlstandes bleibt“, ist sich Awiszus sicher.
Über Hanseatic Connect
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