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Indien trifft Deutschland

Im Okober 2025 hatten wir das Vergnügen, Herrn Lindhorst, Berater des Pflegebereichs bei Asklepios, zu einem ausgedehnten Besuch in Indien zu begrüßen.  Unsere Teams kamen über mehrere Tage in Mumbai und Kochi zusammen. Nicht nur, um Pflegekräfte zu treffen, die sich auf ihre Karriere in Deutschland vorbereiten, sondern auch, um ihre Wege, Fragen und Hoffnungen zu verstehen. Der Besuch vereinte Bestimmung und Menschen: Interviews, Sprachkurse und Einblicke for Ort, die deutlich machten, wie ethische und nachhaltige Rekrutierung wirklich aussieht. 

Wie bei jedem bedeutungsvollen Austausch, blieb natürlich auch noch Zeit, ein Stück Indien zu entdecken – die Wärme, die Gastfreundschaft und die Kulinarität, die ebenso reich und abwechslungsreich ist wie Indiens Kultur.

Von Konversation zu Kollaboration 

Der Besuch begann in Mumbai, wo wir die Pflegefachkräfte in persönlichen Interviews kennenlernten und sie ihre Motivation nach Deutschland zu kommen mit uns teilen konnten. Im Gegenzug erfuhren sie über das Leben und die Arbeit in den Asklepios Krankenhäusern in Deutschland. Jeder einzelne Austausch zeigte dasselbe Thema: Mut und Neugier. Die Pflegefachkräfte sprachen offen über ihre Träume, ihre Hoffnungen, ihre beruflichen Ziele und darüber, was es bedeutet, die eigene Heimat und geliebte Personen für eine Karriere in einem anderen Land zurückzulassen. 

Daraufhin folgte ein bereichernder Austausch mit unserer Hanseatic Connect Academy, bei dem Herr Lindhorst die Pflegefachkräfte besuchte, die zurzeit in unseren Sprachkusen Deutsch lernen. Das Treffen war geprägt von dynamischen und ehrlichen Gesprächen. Die Fragen reichten von “Wie schaffe ich es, mich dem Arbeitsalltag des Krankenhauses anzupassen” bis hin zu “Wie sieht das tägliche Leben in Deutschland aus?”. Das sind die Art von Gesprächen, die Bindung und Vertrauen schaffen. 

Für uns besteht das Sprachtraining nicht nur aus Grammatik und Tests. Es geht hier um Selbstvertrauen und darum, jeder Pflegefachkraft die Fähigkeiten der Kommunikation und des Aufbaus von Verbindungen anzueignen, damit sie in ihrem neuen Umfeld aufblühen können. 

Stärkung der neuen Generation 

Unsere Reise führte uns auch zumSMT. SUNANDA PRAVIN GAMBHIRCHAND COLLEGE OF NURSING, in dem wir Studentinnen und Studentin, Alumnis und Fakultätsmitarbeitende zu einer Fragerunde mit dem Thema “Der Weg nach Deutschland” trafen. Die Atmosphäre war äußerst lebhaft. Die Studierenden wollten wissen, wie sich sich akademisch und beruflich auf diesen Weg vorbereiten können, wonach Arbeitgeber suchen und wie sich ihe Leben verändern wird, sobald sie in Deutschland ankommen. Es war ermutigend zu sehen, wie viele junge Pflegekräfte sich entwickeln möchten und überall auf der Welt bereit sind, für Patientinnen und Patienten zu sorgen. 

Im Anschluss besuchten wir ein Partner-Krankenhaus des Colleges, in dem nationale Ausbildung auf internationale Standards triftt. Die Entwicklung der klinischen Ausbildung in Indien zeigt eindrucksvoll, wie viel Potenzial besteht, wenn akademische und internationale Partner früh zusammenarbeiten. 

Ein breites Netzwerk für Lernen und Entwicklung 

In Kochi besuchten wir das BSM Maritime Training Center, welches Teil der Schulte Gruppe ist, zu der auch Hanseatic Connect gehört. Dort wurden wir von Capt. Gurpreet Singh Ahluwalia, Bernhard Schulte Shipmanagement’s Global Head of Training and Development, in Empfang genommen, der uns erklärte, wie da technische Training, das logistische Management und der kulturelle Aspekt zusammenspielen. 

Dies zeigte deutlich, was eine gemeinsame Infrastruktur möglich macht: allumfassende, reibungslose Begleitung über den ganzen Prozess – vom Klassenraum bis zur Karriere – und eine deutliche Erinnerung daran, dass Erfolg in einem anderen Land mit der Vorbereitung in der Heimat beginnt. 

Partnerschaft über Rekrutierung hinaus 

Im Mittelpunkt dieses Besuches stand eine einfache Botschaft: Eine wirkungsvolle Zusammenarbeit beginnt lange vor der Vertragsunterzeichnung. Sie beginnt mit Zuhören, Lernen und Vertrauen – auf beiden Seiten. Wir messen Erfolg nicht an den Zahlen der vermittelten Pflegefachkräfte, sondern daran, wie gut sie sich integrieren, wie gut sie sich in den neuen Lebensalltag einfinden und wie glücklich sie über ihren gewählten Weg sind. 

Wir danken Asklepios, Herrn Lindhorst, unseren indischen Teams und jeder Pflegefachkraft, die uns mit Offenheit und Enthusiasmus begegnet sind. Euer Interesse und euer Fedback gibt uns die Möglichkeit, uns zu verbessern – für alle, die den Weg in der Zufunft mit uns gehen werden.💙 

Der Blick nach vorne

Dieser Besuch war nicht nur ein Meilenstein, sondern eine klare Erinnerung an unseren Auftrag und unsere Motivation. In den kommenden Monaten werden wir aus unseren, auf diesem Besuch gesammelten Eindrücken lernen und darauf aufbauen; regionale Partnerschaften verstärken, unser Angebot an Sprachtrainings ausbauen und eine Vielzahl an Pflegefachkräften auf ihren neuen Lebensabschnitt in Deutschland vorbereiten. 

Unsere Arbeit verbindet mehr als Länder: Sie bringt Menschen zusammen, vereint Sinn und entfaltet Potenzial.